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Sonntag, 1. Juni 2014

Wie ich zu Stampin' Up! kam



„Petra, wie bist Du eigentlich SU-Demo geworden?“ Das werde ich auf Workshops oft von meinen Bastelgästen gefragt.
Meine SU-Kollegin Alexandra hatte die Idee, dass wir „unsere persönlichen SU-Geschichten“ doch mal auf den Blogs erzählen könnten, dann mach ich das mal… ;o)
Solange ich denken kann, war ich schon immer bastel- und handarbeits-süchtig, habe alles ausprobiert, was der Bastelmarkt so hergibt, alle Trends durchgebastelt, meine Schränke quellen über mit Sachen aus vergangenen Zeiten, Stick-, Strick- und Häkelsachen, Woll und Stoffreste, Windowcolor, Serviettentechnik, Fensterbilder und vieles, vieles mehr und irgendwann bin ich dann beim Kartenbasteln gelandet. Habe erst viele Karten in der 3D-Technik gemacht, meine Güte, war das mühsam, unzählige kleine Teilchen auszuschneiden, um sie dann übereinander zu kleben. Zu der Zeit war ich mit meinem großen Sohn (heute 13) in einer Krabbelgruppe und eine der Muttis erzählte, sie hätte für Ihren Vater Einladungskarten für einen runden Geburtstag bestempelt. Ja sowas, das kannte ich ja noch gar nicht! Und ließ es mir deshalb gerne von ihr zeigen. Ich hatte zum ersten Mal Kontakt mit Motivstempeln und Embossingpulver und war hin- und weg. Diese Karte – ich habe sie noch heute – haben wir damals bei ihr gebastelt, lindgrünes Papier und grünes Embossingpulver:


In den nächsten Tagen habe ich mich sofort auf die Suche gemacht, wo man denn solche Sachen kaufen kann, ich war hochgradig vom Stempelvirus infiziert. In den folgenden Monaten und Jahren habe ich hunderte von Motivstempeln eingekauft plus Zubehör – in meinen Schränken lagert ein kleines Vermögen *rotwerd*. Zu der Zeit habe ich über mein Hobby Michaela kennengelernt, heute eine meiner allerallerbesten Freundinnen , die Motivstempel-Sammelbestellungen direkt bei den großen Firmen in Amerika gemacht hat und auch heute noch macht. Meine liebe Freundin Micha erzählte mir dann vor etwa fünf Jahren: „Du, da gibt’s jetzt was Neues, so ähnlich wie eine Tupperparty, bloß mit Bastelsachen – das müssen wir uns anschauen“.  Gesagt, getan und wir waren auf unserem ersten Stampin‘ Up! Workshop bei Daniela, der erste von vielen, vielen , die dann noch folgten. Ich wurde SU-Fan und als ich gerade mal wieder auf Danielas Blog nach Bastelanregungen stöberte, vor mir meine ellenlange Bestell-Liste, was ich alles haben wollte, stand plötzlich mein Mann hinter mir und las laut vom Bildschirm vor: „20 % Rabatt für Dich, werde Demo in meinem Team“, mach das doch, dann kriegst Du das ganze Zeug billiger!“ Worauf ich entrüstet antwortete, „Nee, Demo, das kann ich nicht und das trau ich mich nicht“ Aber der Gedanke war da und bohrte in meinem Kopf.
Als sich dann abzeichnete, dass ich nach der Elternzeit meines zweiten Sohnes nicht in meinen erlernten Beruf (Werkstoffprüferin im Materiallabor einer großen Autofirma) zurückkehren konnte, wurde der Gedanke konkreter. Mit SU so ein kleines Taschengeld verdienen, um mein Hobby zu finanzieren, wäre ja vielleicht gar nicht verkehrt… Soll ich oder soll ich nicht?… Es folgten endlose Diskussionen mit meinem Mann, meinen Freundinnen und meiner zukünftigen Upline, ich habe mich sehr genau über alle möglichen Pros und Contras informiert, habe ständig den Haken an der Sache gesucht, aber nicht gefunden und wollte ja keinen Fehler machen, den ich später bereuen würde.
An diesem Tag stand als „Spruch des Tages“ in unserer Zeitung:

„Man bereut nicht so sehr die Fehler, die man gemacht hat, sondern eher, die Chancen, die man verpasst hat, weil man etwas nicht gemacht hat.“

Also habe ich mich getraut und bin Ende Oktober 2012 bei Daniela ins SU-Team eingestiegen – immer mit dem Hintergedanken, das probiere ich jetzt mal und wenn’s nix für mich ist, dann hör ich halt wieder auf – aber ich habe diesen Schritt bis heute nie bereut. :o)
Es macht Spaß!!! Meine Upline Daniela kennt sich super aus und hat alle auftauchenden Fragen geduldig beantwortet, meine Team-Kolleginnen sind klasse! Ich habe die nettesten Kundinnen der Welt, viele sind inzwischen zu Freundinnen geworden - und viele meiner Freundinnen sind inzwischen zu Bastlerinnen geworden. Man lernt viele Gleichgesinnte kennen, das gemeinsame Hobby verbindet.
Und es läuft gut. „Werde ich überhaupt Kundinnen finden?“, war meine unbegründete Befürchtung, denn es ist umgekehrt, die Kunden finden mich. Es spricht sich 'rum, ganz ohne mein Zutun. Mein persönliches Ziel war, dass ich mein Stempelhobby damit finanzieren kann, das klappt perfekt.

Ich mag es sehr, meine Kunden zu beraten, stecke viel Herzblut in meine Workshop-Planungen (ca. 1 bis 2 pro Monat) und denke/hoffe, dass meine Kunden recht zufrieden mit mir sind.  Bestimmt könnte ich mehr Workshops geben, aber dazu fehlt mir die Zeit, es gibt ja auch noch ein Leben außerhalb SU und solange die Kinder noch klein sind, habe ich einfach nicht mehr Zeit zur Verfügung.
Was ich nicht so mag, ist der bürokratische Rattenschwanz, der da 'dranhängt, Gewerbeanmeldung, Ämter und Behörden, Bürokram habe ich noch nie gern gemacht, gehört aber halt auch dazu.

Für mich persönlich war es die optimale Entscheidung und ich würde es jederzeit wieder so machen.
:o)

Liebe Grüße,
Petra



Ganz viele meiner SU-Kolleginnen haben heute ebenfalls "ihren persönlichen SU-Werdegang" veröffentlicht, wenn Ihr mehr Storys zu diesem Thema lesen wollt, findet Ihr unten alle teilnehmenden Blogs.

Kommentare:

  1. Congradulations on a beautiful card. and yourhistory. It is surprising how after search we find that on crat we love so much. Very nice and well done. Stan

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  2. Hallo liebe Petra,
    das ist aber eine interessante Geschichte die du da zu berichten hast,da merkt man das du mit dem ganzen herzen dabei bist,hab ein schönes Pfingstfest im Kreise deiner Familie und ganz liebe grüße von Ulrike

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